Nach der Eroberung
Wie Autokraten Medien kontrollieren
Insiderchronik der gezielten Übernahme unabhängiger Medien in Ungarn
Als erstes Werk auf dem deutschen Buchmarkt dokumentiert es die systematische Gleichschaltung & Übernahme unabhängiger Medien in Ungarn seit 2010.
Verursacht durch das politische System von Viktor Orbán in einem EU-Mitgliedstaat. Ákos Tóth, Journalist und Chefredakteur, schildert aus nächster Nähe, wie die Übernahme und Gleichschaltung der Medien erfolgte, wie Journalisten und Medienunternehmen auf Linie gebracht wurden und wie es denjenigen ergeht, die Widerstand leisten.
Die persönliche Ebene
Mit dem packenden Erzählstil eines erfahrenen und preisgekrönten Journalisten werden persönliche Erfahrungen eindringlich geschildert. Er zeigt, dass wahrer Journalismus und die Treue zu journalistischen Standards in einem autokratischen System ungeheuren Mut erfordern – und einen hohen Preis fordern, existentiell und in den menschlichen Beziehungen zu Kollegen und Freunden. Es ist eine Gewissensfrage, die die Abgründe der Seele offenlegt: Wozu sind Journalisten fähig, die ihre innere Unabhängigkeit aufgeben? Die inneren Gedanken eines bedrohten Reporters werden atemberaubend authentisch festgehalten – man selbst spürt die Beklemmung bei der Lektüre.
Die faktische Ebene
Der Zeitraum von 2010 bis 2025 unter Viktor Orbáns Regierung steht für eine dramatische Veränderung der ungarischen Medienlandschaft. Das Buch stellt die Umwälzungen im Medienmarkt visuell und verständlich dar. Die Veränderungen in den Eigentums-verhältnissen, die zentralisierte Verteilung enormer Staatsmittel an staatliche und regierungsnahe Privatmedien. Veränderungen in den einzelnen Medienbereichen wie TV, Radio, Print und Online zugunsten regierungsnaher Investoren.
Dieses Buch ist eine eindringliche Warnung an alle, die an Demokratie und freie Öffentlichkeit glauben.


Der Autor: Ákos Tóth
Àkos Tóth, Jahrgang 1968, geboren in Ungarn. Er ist Journalist, Redakteur, verheiratet. Er war Ressortleiter und später stellvertretender Chefredakteur der größten ungarischen Tageszeitung Népszabadság, anschließend Chefredakteur der Wochenzeitung 168 Óra. Er ist Gründungsredakteur der Online-Zeitschrift Jelen. Er ist Träger zahlreicher Auszeichnungen, darunter mehrere Népszabadság-Preise, der Bossányi-Preis, der Preis der Freien Presse sowie der Táncsics-Preis.
Heute lebt er in Budapest.
Leseprobe: Nach der Eroberung
Eine Leseprobe aus dem Buch kann mit der PDF Datei heruntergeladen werden.
