Àkos Tòth

Nach der Eroberung

Wie Autokraten Medien kontrollieren
Insiderchronik der gezielten Übernahme unabhängiger Medien in Ungarn

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Beschreibung

Dieses Sachbuch dokumentiert als erstes Werk auf dem deutschen Buchmarkt die systematische Übernahme unabhängiger Medien in Ungarn seit 2010 und zeigt, wie kritischer Journalismus durch Oligarchen-Deals und staatlich gelenkte Geldströme Schritt für Schritt erstickt wurde – mitten in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union. Seine besondere Kraft bezieht das Buch aus der Insiderperspektive. Der preisgekrönte Journalist Ákos Tóth schildert eindringlich und mit ungewöhnlicher Offenheit, wie Viktor Orbán aus machtpolitischem Kalkül einen systematischen Feldzug gegen die unabhängigen Medien Ungarns durchführt – einen Eroberungskrieg, der das Land nachhaltig veränderte und die Grundlagen der jungen ungarischen Demokratie und Pressefreiheit bis heute erschüttert.
Dieses Buch geht den Mechanismen einer über Jahre gefestigten Herrschaft nach. Es richtet den Blick auf jene Akteure im Schatten der Macht, deren Namen außerhalb Ungarns kaum bekannt sind, die jedoch entscheidend dazu beitrugen, Orbáns politische Position zu sichern und auszubauen.

Àkos Tòth

Àkos Tóth, Jahrgang 1968, geboren in Ungarn. Er ist Journalist, Redakteur, verheiratet. Er war Ressortleiter und später stellvertretender Chefredakteur der größten ungarischen Tageszeitung Népszabadság, anschließend Chefredakteur der Wochenzeitung 168 Óra. Er ist Gründungsredakteur der Online-Zeitschrift Jelen. Er ist Träger zahlreicher Auszeichnungen, darunter mehrere Népszabadság-Preise, der Bossányi-Preis, der Preis der Freien Presse sowie der Táncsics-Preis. Gemeinsam mit dem Politologen Zoltán Lakner ist er Mitautor der Bände „Rendszerváltás“ (Die Wende) und „Volna itt egy ország“ (Es gäbe hier ein Land). Unter anderem war er Herausgeber des Bandes „Frontsebészet“ (Frontchirurgie), der die Regierungszeit des ehemaligen Premierministers Gordon Bajnai aufarbeitet. Heute lebt er in Budapest.

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Pressestimmen

Der Standard | 03-03-2026
Auszug aus der Kolumne von Prof. Paul Lendvai: "Gleichzeitig erscheint dieser Tage eine umfassende und in dieser Art beispiellose "Insiderchronik der gezielten Übernahme unabhängiger Medien in Ungarn" in deutscher Sprache, verfasst von dem führenden Journalisten Àkos Tóth, glänzend übersetzt von Eva Zador und herausgegeben von dem deutschen "Wahrheitsperlenverlag". Sie zeigt, dass das Schicksal des "Klubrádiós" nur die Spitze des Eisberges darstellt. Tóth war stellvertretender Chefredakteur der linksliberalen Tageszeitung Népszabadság und Chefredakteur der unabhängigen Wochenzeitung 168 Óra. Beide Blätter wurden im Zuge der Orbánschen Flurbereinigung liquidiert. Dank seiner Kenntnisse und Erlebnisse kann er die Stationen der Entstehung des von der Regierung und ihres nahestehenden Oligarchen kontrollierten ungarischen Medienreiches spannend wie einen Detektivroman beschreiben. Das Buch Nach der Eroberung – Wie Autokraten Medien kontrollieren zeigt die offizielle Heuchelei vor dem Vorhang und die brutale Abrechnung mit unbotmäßigen Redakteuren hinter den Kulissen. Es sollte als Pflichtlektüre zum Verständnis der Gefahren dienen, die auch im Westen die Medienfreiheit bedrohen." (Der Standard, 03.03.2026)
Magyar Hang (Ungarische Online Tageszeitung) | 03-03-2026
Ein deutschsprachiges Buch enthüllt Orbáns Medienimperium